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Überblick.
Das Projekt DESI  hat drei inhaltliche Hauptstränge:
  • Die Hardware-Funktionalitäten der verschiedenen Komponenten des IKT-Netzes, die für den lastabhängigen Betrieb notwendig sind, werden entwickelt.
  • Die Lieferkette von IKT-Diensten wird  über alle Elemente unter den Bedingungen eines stabilen und qualitätsgesicherten Netzbetriebs integriert.
  • Ein einheitliches Steuerungssystem für die IKT-Elemente und die Energiespeicher wird entwickelt und beispielhaft realisiert.
Die Projektstruktur ist in der folgenden Grafik dargestellt.



Das DESI-Konsortium bildet in seiner Vielfalt die für eine ganzheitliche Problemlösung notwendigen Kompetenzen ab:

Deutsche Telekom AG
In den DESI-Gesamtzusammenhang bringt die Deutsche Telekom ihre Kompetenzen als Systemintegrator der IKT-Lieferstrecke ein. Dies betrifft insbesondere die softwaretechnische Realisierung von algorithmischen Lösungen, die an anderer Stelle im Projekt entwickelt werden. Als Systemintegrator ist die Telekom ferner der Konsortialpartner, der den Domänenzusammenhang zwischen „IKT“ und „Energie“ herstellen und steuern kann. Sie ist im Projekt Konsortialführer.

Alcatel-Lucent Deutschland AG
Alcatel-Lucent als ein führender Netzwerkausrüster ist im DESI-Konsortium federführend für die hardware-bezogene Realisierung von Energiesparfunktionen in einem IKT-Netz. Mit einem Produktspektrum, das Netzelemente vom Zugangsnetz bis zum Kernnetz umfasst und Lösungen für Netzwerkprovider als auch andere Industrien (z.B. Energie, Medizin, Verwaltung) bereitstellt, besitzt Alcatel-Lucent die Kompetenz, um Telekommunikationsnetze mittel- und langfristig in einen lastadaptiven Betrieb überzuführen.

JouleX GmbH
JouleX ist ein innovativer Anbieter von Power Efficiency Management-Lösungen im Enterprise-Bereich und übernimmt demzufolge im Projekt DESI die Federführung für alle Arbeiten, die den lokalen Abschluss der IKT-Lieferkette hinsichtlich der Gesamtenergieoptimierung betreffen. Da JouleX sowohl im Telekommunikationsumfeld internationale Referenzen aufweisen kann, als auch Großkunden in anderen vertikalen Märkten beliefert, kann die Entwicklung der Lösung so gestaltet werden, dass sie auch einfach in andere infrastrukturelle Umgebungen adaptiert werden kann.

PASM Power and Air Condition
Solution Management GmbH & Co. KG

Als Energiefirma  mit einer systemweiten Präsenz und verschiedenen technologischen Stellhebeln stellt PASM im Projekt DESI die Kompetenz für Technologie und Management von Energiespeicheranlagen sowie deren technoökonomische Steuerung dar.  PASM ist Eigentümer und Betreiber von mehr als 100.000 Equipments zur Produktion von Verfügbarkeit und Klimatisierung für das deutsche Festnetz der Telekom sowie der Rechenzentren von T-Systems und stellt ganzheitliche Lösungen im Energiesektor zur Verfügung. Der Einsatz von innovativen Technologien zählt genauso zur Regelaufgabe der Power & Air Solutions wie die permanente systemische Energieoptimierung der gesamten Produktionsanlagen. PASM ist weiter der Stromlieferant für ca. 150.000 Verbrauchsstellen des Telekomkonzerns und beschafft dazu ca. 0,5% des Deutschen Gesamtstromverbrauches über den Großhandelsmarkt sowie an der EEX in Leipzig.

Konrad-Zuse-Zentrum
für Informationstechnik Berlin (ZIB)

Fundiertes Modellierungs-Know-How und Expertise für die Optimierung komplexer Systeme mit modernen mathematischen Methoden sind die Kompetenzen des ZIB, die in DESI für den angestrebten Ende-zu-Ende-Charakter der Steuerungslösung benötigt werden. Energie- und Telekommunikationsnetz lassen sich mathematisch sehr gut mit Mitteln der Graphentheorie beschreiben und es ist zu erwarten, dass zur Lösung der mathematischen Modelle Ansätze aus der diskreten und kombinatorischen Optimierung entscheidend sein werden. Beides sind Kernkompetenzen der Abteilung Optimierung des ZIB, wie die über 20-jährige, erfolgreiche und weltweit anerkannte Forschungsarbeit dokumentiert. Die Partner des DESI-Konsortiums profitieren demnach direkt von neuesten Forschungsergebnissen aus der angewandten Mathematik, sowie der weitreichenden Vernetzung des Instituts mit der wissenschaftlichen Welt.